Vor allem junge Menschen profitieren vom Rückgang der Arbeitslosigkeit

Veröffentlicht am 30.09.2015 in Landespolitik

Arbeitsministerin Katrin Altpeter und Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid haben die heute veröffentlichten aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Baden-Württemberg erfreut zur Kenntnis genommen. „Es ist eine gute Nachricht, dass die Zahl der Arbeitssuchenden in unserem Land insgesamt zurückgegangen ist und sich die Lage vor allem auch bei jungen Menschen wieder entspannt hat“, so die Ministerin und der Minister.

Mit 225.934 arbeitslos gemeldeten Personen waren im September rund 8.200 Menschen in Baden-Württemberg weniger arbeitslos als noch im August. Die Arbeitslosenquote sank von 3,9 Prozent auf 3,8 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit von 3,6 Prozent auf 3,1 Prozent.

Einziger Wermutstropfen bei den aktuellen Arbeitsmarktdaten für Baden-Württemberg ist Ministerin Altpeter zufolge die Entwicklung bei den arbeitslosen Ausländern. Auch wenn deren Arbeitslosenquote mit 8,6 Prozent auf dem Vorjahresniveau liege, sei die Zahl der ausländischen Arbeitslosen im Vergleich zum September 2014 um mehr als 3.200 angestiegen.

„Das zeigt, dass nicht alle Bevölkerungsgruppen im gleichen Maße vom Beschäftigungszuwachs in Baden-Württemberg profitieren“, erklärte sie. Die Integration von Ausländern in den Arbeitsmarkt müsse deshalb von den Betrieben und der Politik noch mehr in den Fokus gerückt werden.

„Mit unserem ‚Landesprogramm für gute und sichere Arbeit‘, mit dem wir gezielt Migrantinnen und Migranten sowie benachteiligte Jugendliche ansprechen, haben wir bereits einen wichtigen Schritt getan“, so Altpeter.

Minister Schmid geht davon aus, dass die positive wirtschaftliche Entwicklung im Land auch weiterhin für einen insgesamt positiven Trend am Arbeitsmarkt sorgen wird: „Kein anderes Bundesland kommt wirtschaftlich so dynamisch voran wie Baden-Württemberg. Unsere Unternehmen sind wettbewerbs- und leistungsfähig und sie brauchen gut ausgebildete, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das spiegelt sich am Arbeitsmarkt wider.“

 

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