
Neue Württembergische Zeitung
Eislingen. Die Eislinger SPD hat eine neue Führungsspitze. Hans-Ulrich Weidmann ist damit Nachfolger des im Frühjahr gestorbenen Hartmut Komm.

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Eislingen. Die Eislinger SPD hat eine neue Führungsspitze. Hans-Ulrich Weidmann ist damit Nachfolger des im Frühjahr gestorbenen Hartmut Komm.
In ihrer Mitgliederversammlung haben die Eislinger Sozialdemokraten am Mittwochabend einstimmig Hans-Ulrich (Uli) Weidmann (54) zum neuen Vorsitzenden des Ortsvereins gewählt. Seine Stellvertreterin ist Stadträtin Dr. Heide Kottmann (48). Weidmann tritt die Nachfolge des im Frühjahr gestorbenen Stadtrats Hartmut Komm an.
Weidmann (54) gehört seit vielen Jahren dem Eislinger Ortsvereinsvorstand an und hat sich unter anderem als Gründer und Betreiber der Internet-Plattform "Eislingen-online" sowie als Kreisvorsitzender der AWO einen Namen gemacht, so eine Mitteilung. Er ist Regionalvertriebsleiter eines großen schwäbischen Industrieunternehmens. Weidmann ist mit der Landes-Chefin der Gewerkschaft Verdi und stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden, Leni Breymaier, verheiratet.
Der neue SPD-Vorsitzende forderte dazu auf, an der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 teilzunehmen, gleich, welche Position der Einzelne dazu habe. Er begrüßte, dass die Stadtratsfraktion der SPD in der Frage der Innenstadtentwicklung "Linie gehalten und ihren Standpunkt konsequent vertreten" habe. Die demokratisch getroffenen Entscheidungen dazu würden von den Sozialdemokraten selbstverständlich respektiert. Vor dem Hintergrund des rechtsradikalen Terrorismus sprach er sich dafür aus, "den braunen Sumpf auszutrocknen".
In den nächsten Wochen will die Eislinger SPD ein Arbeitsprogramm für 2012 erstellen und sich weiter aktiv am politischen Geschehen auf allen Ebenen beteiligen. Die monatliche Veranstaltungsreihe "Roter Treff" wird fortgesetzt. Leni Breymaier erklärte, der CDU-Vorschlag zur Lohnuntergrenze tauge nichts. "Ein Leben in Würde ist nur mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro für alle möglich", sagte sie. Sie kündigte an, dass die SPD die Initiative "Mehr Demokratie" unterstützen werde, die Bürgerentscheide leichter machen möchte.
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