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Die SPD Baden-Württemberg trauert um ihren ehemaligen Landesvorsitzenden Heinz Bühringer. „Wir verlieren einen feinen Menschen, der mit seiner persönlichen Integrität und seiner ausgleichenden Art auch für mich ein Vorbild war.“
Die SPD Baden-Württemberg trauert um ihren ehemaligen Landesvorsitzenden Heinz Bühringer. „Wir verlieren einen feinen Menschen, der mit seiner persönlichen Integrität und seiner ausgleichenden Art auch für mich ein Vorbild war.“
„Er hat gerade jüngere Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten immer in ihrem Wirken motiviert und mich selbst in meiner Arbeit sehr eindrücklich bestärkt“, erklärte der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid.
„Für Heinz Bühringer gehörten solide Finanzen, wirtschaftliche Dynamik und sozialer Ausgleich immer zusammen. Er war als Landes- und Fraktionsvorsitzender stets darauf bedacht, der SPD zu Mehrheiten im Land jenseits der Konservativen zu verhelfen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“
Heinz Bühringer wurde 1927 in Waiblingen geboren. Er amtierte von 1953 bis 1971 als Bürgermeister der Gemeinde Bittenfeld, von 1971 bis 1984 war er Kreistagsmitglied des Rems-Murr-Kreises und bis 1988 Ratsmitglied der Stadt Waiblingen. 1959 trat er in die SPD ein und war von 1965 bis 1981 Mitglied im SPD-Landesvorstand. Von 1968 bis 1973 war er Landesvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg. Mit ihm holte die SPD bei der Landtagswahl 1972 mit 37,56 Prozent das beste Ergebnis in ihrer Geschichte.
Dem Landtag gehörte Heinz Bühringer von 1964 bis 1980 an. Hier war er von 1968 bis 1972 Vorsitzender der SPD-Fraktion und von 1972 bis 1976 stellvertretender Vorsitzender sowie Vorsitzender des Finanzausschusses. Von 1970 bis 1995 fungiert er als Verwaltungsratsvorsitzender des Süddeutschen Rundfunks.
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