"Partei muss ihre Glaubwürdigkeit beweisen"

Veröffentlicht am 05.09.2009 in Presseecho

Sascha Binder zu Gast bei der Seniorengruppe der Geislinger IG-Metall - Rege Diskussion

ANNI SCHWEIZER, Geislinger Zeitung

Geislingen. Dass die SPD viel tun muss, um ihre Glaubwürdigkeit zu beweisen, erklärten jetzt die Senioren der Geislinger IG-Metall, zu denen der SPD-Bundestagskandidat und Kreisvorsitzende seiner Partei, Sascha Binder, ins Glück-Auf-Sportheim gekommen war. Sein Thema "Die Volkspartei SPD" führte zu einer angeregten Diskussion.

Binder verwies auf die großen Herausforderungen in der wirtschaftlich schwierigen Zeit. Um die soziale Gesellschaft zu erhalten und auszubauen, brauche man eine starke sozialdemokratische Politik. Solidarität sei im Gesundheitswesen gefragt - und er sehe die Zukunft in einer Bürgerversicherung, in die alle einzahlten.

Er könne sich auch einen höheren Satz für die Empfänger von Hartz IV vorstellen, wenn der einheitliche, gesetzliche Mindestlohn darüber liege. "Es kann nicht sein, dass Menschen, die arbeiten, weniger haben, als die, die nicht arbeiten", begründete er dies.

Sascha Binder will sich auch für Gebührenfreiheit von der Kinderkrippe bis zum Studium sowie für den Atomausstieg einsetzen. Außerdem, so Binder vor den IG-Metall-Senioren, brauche man eine stärkere Regulierung für den "Casino-Kapitalismus".

 

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