Kreis-SPD will Wachstum und Arbeitsplätze

Veröffentlicht am 07.04.2010 in Presseecho

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Bei ihrer Delegiertenversammlung lenkte die SPD im Kreis Göppingen den Blick auf die Landespolitik, aber auch auf drängende Aufgaben im Kreis.

Im Süßener Gasthof "Hirsch" stellte der Landtagsabgeordnete Peter Hofelich den Kampf für Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft in den Mittelpunkt. "Die Wirtschaftskrise wird nicht durch Zuschauen und Selbstlob, sondern durch aktive Wirtschafts- und Sozialpolitik bekämpft", attackierte Hofelich die Landesregierung laut einer Pressemitteilung der Partei. Kritik äußerte er besonders an der Reaktion der Regierung auf den Kollaps des Banken- und Finanzsystems. "Der Kreditklemme der mittelständischen Industrie muss durch eine Mittelstandsanleihe begegnet werden. Der Eigenkapitalschwäche durch einen Baden-Württemberg-Fonds. Der Funkstille zwischen Banken und Mittelstand durch einen Kreditmediator", so Hofelich in der Pressemitteilung. Der industriepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, forderte, neue Wachstumsfelder zu erschließen: "Elektromobilität, Medizintechnik, erneuerbare Energien bieten die Chancen, dass wir technologisch vorne liegen".

Hofelich forderte, im Kreis Göppingen müsse der Fortschritt auch mit beharrlicher Wahlkreisarbeit errungen werden. Von der Einrichtung eines sozialwissenschaftlichen Gymnasiums am Göppinger Berufsschulzentrum über wichtige Straßenbauprojekte, wie der B 10-Fortführung oder dem Start der Eislinger Osttangente, über kleine Erfolge, wie Zuschüsse für das Göppinger Tierheim, bis hin zur vorläufigen Abwendung von massiven Stundenstreichungen an den früheren Brennpunktschulen im Kreis spanne sich der Bogen. Hofelich: "Unser Kreis muss zäh darum ringen, unnötig entstandene Standortnachteile wieder aufzuholen". Für die kommenden Monate sieht er laut Pressemitteilung den Einsatz für Sanierungsmittel in den Zentren der Kommunen im Kreis, sowie den Straßenbau, vom B 10- und B 466-Weiterbau bis zur Straße im Nassachtal als vorrangig an.

In der anschließenden Diskussion forderte der Juso-Kreisvorsitzender Matthias Genchi, dass die SPD eine klare Alternative zur CDU-Bildungspolitik zeigt und sich im Blick auf das künftige Schulsystem klar erklärt. Peter Hofelich: "Wir Sozialdemokraten stehen für eine positive Vorstellung. Im Kreis Göppingen gilt dies besonders."

 

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