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Hofelich und Binder setzen sich für Honorarkräfte ein: „Integration kennt keine Corona-Pause“

Veröffentlicht am 03.08.2020 in Landespolitik

Wie viele andere Selbständige wurden auch Honorarkräfte, die im Landkreis Göppingen Integrationskurse anbieten, durch die Corona-Krise hart getroffen. Deshalb haben sich die Landtagsabgeordneten aus Göppingen und Geislingen, Peter Hofelich und Sascha Binder (beide SPD), jetzt in einer Anfrage beim Sozial- und Kultusministerium nach Unterstützungsmöglichkeiten erkundigt. „Integration kennt keine Pause. Unser Ziel ist ein Flächentarifvertrag, der allen Lehrkräften faire Arbeitsbedingungen bietet“, betonen die Sozialdemokraten. 

Gerade bei Integrationskursen werde im Landkreis Göppingen von vielen Honorarkräften sehr bedeutsame und engagierte Arbeit geleistet, unterstreichen Hofelich und Binder. Umso wichtiger sei es deshalb, die Beschäftigungsverhältnisse dieser Lehrkräfte auch in der Corona-Krise im Blick zu haben. „Aus diesem Grund erfragen wir beim Kultus- und Sozialministerium, welche finanzielle Unterstützung Honorarlehrkräfte in Anspruch nehmen können und ob Zuschüsse des Landes für die Einrichtungen zur Verfügung stehen“, erklärt Peter Hofelich, der auch finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. Auch wollen die Sozialdemokraten in Erfahrung bringen, wie viele Honorarlehrkräfte während der Corona-Zwangspause Arbeitslosengeld beantragen mussten.

Schließlich müsse es darum gehen, die mitunter prekäre Beschäftigungssituation dieser Honorarkräfte dauerhaft zu verbessern, sagt Fraktionsvize Sascha Binder. „Die Integrationskurse leisten als Sprach- und Orientierungsangebot einen großen Beitrag zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration“, betont Binder mit Blick auf die Bedeutung der Kurse vor Ort. Eine Möglichkeit, für mehr Sicherheit zu sorgen, sei etwa eine Bundesratsinitiative für feste berufliche Regelungen. „Grün-Schwarz steht jetzt in der Verantwortung, die Situation von Honorarlehrkräften zu verbessern“, so die Sozialdemokraten. Eine feste Tarifbindung wäre ein guter Anfang.

 

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