Hofelich: Protest beim Bahnchef

Veröffentlicht am 26.11.2008 in MdB und MdL

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Der Göppinger SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich hat jetzt schriftlich bei Bahnchef Mehdorn gegen die Verschiebung des Bahnhofsprogramms im Filstal protestiert: "Ich wähle den direkten Weg zum Bahnvorstand, weil ich nicht mehr glauben kann, dass die einzelnen Bereiche der Deutschen Bahn AG abgestimmt voran gehen". Mit diesen Worten leitet er sein Schreiben ein. Hofelich wörtlich: "Geradezu fassungslos habe ich zur Kenntnis genommen, dass die Deutsche Bahn AG das Bahnhofsprogramm im Filstal auf Eis gelegt hat.

Die Entscheidung kam aus heiterem Himmel und hat sämtliche Betroffenen hier vor den Kopf gestoßen". Nach den Versprechungen in den letzten Jahren hätten die Gemeinden Planungen angestellt und Gelände gekauft und seien damit in enorme Vorleistungen gegangen. Es sei mehr als schlechter Stil gegenüber Partnern, gegebene Versprechen nicht einzuhalten.

Peter Hofelich hält den Rückzieher der Bahn auch deshalb für unsinnig, weil in seinen Augen das moderne Stuttgart 21 unmöglich in Einklang gebracht werden kann mit erbärmlich wirkenden Bahnhöfen entlang der Bahnstrecke: "Das übersteigt dann doch mein Vorstellungsvermögen", so Hofelich in seinem Schreiben. "Der Rückzug der Bahn ist für mich absolut inakzeptabel."

 

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