„Dringlichste Aufgabe ist es, eine Finanzierung für den Start einer Transfergesellschaft zu finden!“

Veröffentlicht am 15.03.2012 in Landespolitik

Peter Hofelich zur Schließung von Schleckerfilialen im Landkreis Göppingen

Sechs Schlecker-Filialen allein im Wahlkreis Göppingen stehen auf der aktuellen Schließungsliste: Vier in Göppingen und je eine in Rechberghausen und Wäschenbeuren. Das wurde gestern durch den Insolvenzverwalter bekannt. Die SPD im Landtag hält es für erforderlich, den Insolvenzverwalter bei der Gründung einer Transfergesellschaft mit einem günstigen Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu unterstützen und ein künftiges existenzfähiges Kernunternehmen Schlecker dann auch bei Bedarf mit einer Bürgschaft auszustatten

Peter Hofelich: „Dringlichste Aufgabe ist es, eine Finanzierung für den Start der Transfergesellschaft zu finden. Die brauchen wir dringend, denn diese Transfergesellschaft ist die Brücke, mit der die zu kündigenden Mitarbeiterinnen in den Arbeitsmarkt entlassen werden“. Peter Hofelich kritisiert in diesem Zusammenhang den Bundeswirtschaftsminister Rösler, der nicht begriffen habe, dass eine Transfergesellschaft das wirtschafts- und sozialpolitisch erforderliche Instrument zur Lösung des Problems darstellt.

Peter Hofelich, der auch Beauftragter der Landesregierung für Mittelstand und Handwerk ist, sieht die Zwischenfinanzierung über die KfW als Instrument, mit dem rechtzeitig und aus einer Hand den Schlecker-Mitarbeiterinnen geholfen werden kann. „Wir werden weiter mit Hochdruck daran arbeiten, dass die KfW-Zwischenfinanzierung nicht vorschnell in Berlin verworfen wird“, so der SPD-Politiker.

 

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