„Es gibt viel, für das es sich lohnt, am 1. Mai auf die Straße zu gehen“

Veröffentlicht am 29.04.2016 in Kreisverband

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai erinnert die SPD im Landkreis Göppingen daran, dass Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt auch heute noch keine Selbstverständlichkeit ist.

Darum lohne es sich, am Sonntag ab 10.00 Uhr auf dem Schillerplatz in Göppingen bei der diesjährigen DGB-Kundgebung wieder Flagge zu zeigen!

 

„Es gibt viel, für das es sich lohnt, am 1. Mai auf die Straße zu gehen.“, heben die Genossen und Genossinnen in ihrem Aufruf zur diesjährigen Mai-Kundgebung hervor. Die SPD setze sich für die Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen, sowie für ein Entgeltgleichheitsgesetz ein.

Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – dafür treten die Sozialdemokraten seit mehr als 150 Jahren ein. Zum 1. Mai 2016 erklären die SPD-Landtagsabgeordneten Peter Hofelich und Sascha Binder: „Wir wollen, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können, sozial abgesichert sind, nicht aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert werden. Mit dem Tariftreuegesetz, dem Personalvertretungsgesetz und dem Bildungszeitgesetz haben wir für Baden-Württemberg in den letzten Jahren Zeichen gesetzt. Soziale Gerechtigkeit ist auch heute keine Selbstverständlichkeit. Sie muss tagtäglich neu erkämpft werden.“

Die SPD sei innerhalb der Großen Koalition auch weiterhin treibende Kraft, um für gerechte Arbeitsverhältnisse und gute Entlohnung zu sorgen. „Es darf keine Mitarbeiter erster oder zweiter Klasse geben!“ findet die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. „SPD-Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat einen Gesetzentwurf zur Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen vorgelegt. Trotz der Widerstände von CDU/CSU kommt dieser Gesetzentwurf nun endlich in die parlamentarische Beratung. Das ist ein deutliches Signal an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Uns ist es wichtig, dass dem Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen endlich ein Riegel vorgeschoben wird.“

Außerdem wolle die SPD mehr Gerechtigkeit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das wollen wir mit dem Entgeltgleichheitsgesetz erreichen“, so die Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann. Denn die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern sei mit 21,6 Prozent noch immer zu groß.

 

 

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