Tag der Arbeit am 1. Mai

Veröffentlicht am 28.04.2010 in Kreisverband

Kampf für gute Arbeit – Peter Hofelich und Sascha Binder wollen mehr soziale Gerechtigkeit und mehr politischen Einsatz für zukunftsfähige Arbeitsplätze

In einer gemeinsamen Erklärung zum Tag der Arbeit am 1. Mai fordern der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich und der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder mehr soziale Gerechtigkeit und mehr politischen Einsatz für zukunftsfähige Arbeitsplätze. „Im traditionsreichen Kreis Göppingen steht die SPD gemeinsam mit den Gewerkschaften für eine selbstbewusste und tatkräftige Politik für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, so die beiden Politiker.

Für die Sozialdemokraten gilt:
  • Leiharbeit darf nicht zu Lohndrückerei führen. Ohne Ausnahme muss klar sein: Gleiches Geld für gleiche Arbeit!
  • Die Möglichkeit, Arbeitsverhältnisse ohne sachliche Gründe zu befristen, muss abgeschafft werden.
  • Die paritätische Mitbestimmung soll bereits in Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten greifen.
  • Ordentliche Arbeit muss anständig entlohnt werden. Deshalb müssen die Löhne in den kommenden Jahren wieder stärker ansteigen.
  • Als untere Lohngrenze brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro.
Peter Hofelich: „Für mich geht es darüber hinaus um konsequente und glaubwürdige Politik für Industrie, Handwerk und Dienstleistungen im Kreis Göppingen. Mit der Verlängerung der Kurzarbeitsregelungen, mit der Einrichtung eines Kreditmediators gegen die den Mittelstand belastende Kreditklemme, mit neuen Angeboten der Förderbanken zur Eigenkapital- und Fremdkapitalstärkung sind wirksame Erfolge unseres Drängens sichtbar“. Mit den von der SPD initiierten Konjunkturprogrammen des Bundes, insbesondere für energetische Gebäudesanierung, seien wichtige Teile des Handwerks im Kreis und in der Region gestärkt worden. „Mit einer zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik sollten wir künftig für mehr Forschung und Entwicklung im Kreis Göppingen, für zusätzliche ökologische Sortimente bei den Industrieunternehmen, von Rotorblättern bei Windkraftanlagen bis zu Steuerungen für Biogasanlagen, Zeichen setzen. Mit Landesbürgschaften bei zukunftsorientierten Investitionen können wir die heimischen Betriebe stärken, wenn sie das brauchen“, richtet Peter Hofelich den Blick auf die konkrete Situation im Kreis Göppingen. Der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder weist auf die guten Kontakte zu Gewerkschaften und Betriebsräten im Kreis Göppingen hin. „Kritische Solidarität ist unsere beiderseitige Überzeugung. Die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen eine starke SPD. Wir kämpfen dafür, dass selbstbewusste Betriebsräte und Gewerkschaften die soziale Marktwirtschaft gestalten“, so Sascha Binder.
 

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