SPD: Verkehrsverbund Göppingen und dessen Integration in den VVS müssen kommen

Veröffentlicht am 10.02.2010 in Kreisverband

Setzt sich für die Gründung eines Göppinger Verkehrsverbundes ein - Regionalrat J. Lämmle. FOTO: SPD

Die SPD-Vertreter in Land, Kreis und Region haben gefordert, dass nicht nur der Verkehrsverbund Göppingen zeitnah gegründet wird, sondern auch, dass dessen schrittweise Integration in den VVS (Verkehrsverbund Stuttgart) zeitgleich vorangetrieben werden muss.

Nachdem die Gründung des Verkehrsverbunds Göppingen endlich in greifbare Nähe gerückt ist, ist nach Ansicht von Peter Hofelich, Landtagsabgeordneter und Kreisrat, jetzt das Land Baden-Württemberg am Zug, nicht nur die Gründung des Verkehrsverbund Göppingen zu unterstützen, sondern auch zeitgleich dessen schrittweise Integration in den VVS der Region Stuttgart zu befördern. „Es ist niemandem mehr zu vermitteln, dass der Landkreis Göppingen als einziger Landkreis in Baden-Württemberg keinem Verkehrsverbund angehört. Dies geht an den Bedürfnissen der Menschen im Landkreis vorbei und daran kann die Landesregierung doch kein Interesse haben“, so Peter Hofelich. Ein Verkehrsverbund sei auch ein Marketing-Instrument für den Kreis Göppingen in der gesamten Region: „Unser Filstal – ein starkes Stück Region“ müsse künftig die Devise sein. Zur Ausgestaltung und Förderung des künftigen Nahverkehrs im Filstal werde er eine Anfrage im Landtag stellen.

In dieser Forderung wird er von Jürgen Lämmle, Bürgermeister in Göppingen und Kreis- und Regionalrat unterstützt. „Was wir brauchen, ist ein verbindlicher Zeitplan für die schrittweise Integration des Kreises in den VVS. Es macht doch keinen Sinn jetzt nur den Kreis im Auge zu haben und darüber hinaus weiterhin die Region zu vernachlässigen. Wir brauchen zeitnah eine Beitrittsperspektive für den VVS, die sich mit dem Ausbau der S-Bahn in den Kreis Göppingen deckt“, fordert Lämmle. Selbstverständlich müssten parallel die Kosten detailliert erhoben werden. Auch müsse sich das Land möglichst rasch erklären, in welchem Umfang es die VVS-Teilintegration finanziell fördere.

„Nachdem seit der Vorstellung der Machbarkeitsstudie zur S-Bahn einige Zeit vergangen ist, andererseits aber die politische Bereitschaft aus der Regionalversammlung für einen Göppinger Beitritt noch wächst, erscheint es jetzt angebracht, die Integration des Landkreises Göppingen in den VVS energisch voranzutreiben“, fordert abschließend der SPD-Verkehrssprecher in der Regionalversammlung und VVS-Aufsichtsrat, Thomas Leipnitz.

 

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