Spitzenkandidat Nils Schmid: „Wer soll Mappus nach diesem langen Vorspiel eigentlich noch glauben, dass er tatsächlich den Gang vors Verfassungsgericht anstrebt?“
Spitzenkandidat Nils Schmid: „Wer soll Mappus nach diesem langen Vorspiel eigentlich noch glauben, dass er tatsächlich den Gang vors Verfassungsgericht anstrebt?“
Für die SPD-Fraktion ist die heutige Ankündigung der drei Landesregierungen, vorerst auf eine Klage zu verzichten, ein deutlicher Beleg dafür, dass Ministerpräsident Mappus überhaupt keine Klage will. „Mappus entpuppt sich als Maulheld, der den Länderfinanzausgleich für sein Wahlkampfgetöse nutzt“, sagt Nils Schmid, Spitzenkandidat und Fraktionsvizechef. Es sei lachhaft, dass die Landesregierung seit Februar 2010 eine Klage ankündige und jetzt einmal mehr davor zurückschrecke. „Wer soll Mappus nach diesem langen Vorspiel eigentlich noch glauben, dass er tatsächlich den Gang vors Verfassungsgericht anstrebt“, sagt Schmid. Die Gutachten zum Länderfinanzausgleich seien da, auch eine klare Einschätzung der Chancen. Was wolle Mappus eigentlich noch?
Schmid hält es allerdings für sehr problematisch, dass der Ministerpräsident die Bürger hinhalte. „Auch dies zeigt, dass Mappus seine Politik nach Bauch- und Machtgefühl betreibt und nicht nach klaren Analysen.“ Die Änderung des Länderfinanzausgleichs zu Gunsten von Baden-Württemberg sei ein viel zu wichtiges Thema um es zu einem durch-sichtigen Wahlkampfmanöver zu machen. Schmid erinnerte auch daran, dass die schwarz-gelbe Landesregierung den jetzigen unbefriedigenden Länderfinanzausgleich ausgehandelt und ihn mit beschlossen habe. Die einzige Fraktion im Landtag, die die damalige Regelung kritisiert habe, weil sie Baden-Württemberg benachteilige, sei die SPD gewesen. Erst vor einem Jahr mit offensichtlichem Blick auf die Landtagswahl haben sich auch CDU und FDP im Land dieser Auffassung der SPD angeschlossen.
Homepage SPD-Landesverband
26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen
14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen
14.09.2026 17:54 Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise
Regulatorischer Spritpreisdeckel zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern Die steigenden Spritpreise sorgen erneut für Belastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Angesichts der Tatsache, dass die Preise an den Zapfsäulen auch jetzt wieder stärker und schneller gestiegen sind, als der Ölpreis und die Verarbeitungs- und Transportkosten es zu rechtfertigen vermuten, fordern wir erneut einen regulatorischen Spritpreisdeckel zur… Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise weiterlesen
14.09.2026 17:53 Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland
Schließung deutscher Goethe-Institute in Russland ist großer Fehler Nancy Faeser, zuständige Berichterstatterin: Seit dem 13.09.2026 schließt Russland die Goethe-Institute in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg. Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Entscheidung als schweren Rückschlag für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch. Die Institute stärken die Verbindungen zwischen Deutschland und der russischen Zivilgesellschaft über Regierungen hinaus. „Die Schließung der… Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de