SPD macht die Sicherung von Arbeitsplätzen zur Priorität

Veröffentlicht am 17.10.2024 in Bundespolitik

Der Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg Andreas Stoch lehnt an einem Geländer und blickt in die Ferne.

SPD-Landeschef Andreas Stoch: „Wir stehen an der Seite der Beschäftigten.“

Der Kurs der SPD für das Wahlkampfjahr 2025 steht fest: Mit einer Politik, die die Beschäftigten in den Blick nimmt und gleichzeitig für wirtschaftlichen Aufschwung sorgt, soll Deutschland zukunftsfähig bleiben. Ein entsprechender Antrag wurde im Rahmen der Klausur des SPD-Parteivorstands am Wochenende verabschiedet.

Andreas Stoch, SPD-Landeschef und Mitglied im Parteivorstand, begrüßt den Beschluss, der gerade auch für den Industriestandort Baden-Württemberg von großer Bedeutung ist. „Wenn Unternehmen ankündigen, massiv Stellen abzubauen, wie kürzlich bei ZF, stehen wir an der Seite der Beschäftigten. Krisen werden nicht gelöst, indem man Leute rauswirft. Stattdessen müssen die richtigen Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden“, so Stoch. „Die 6,5 Millionen Erwerbstätigen in Baden-Württemberg sind diejenigen, die unser Land am Laufen halten. Wir kämpfen deshalb um jeden einzelnen Arbeitsplatz, für bessere Löhne und stabile Renten. Wer glaubt, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf dem Rücken von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verbessern zu können, hat die falschen wirtschaftspolitischen Konzepte.“

Die Grundlage für sichere Arbeitsplätze sieht Stoch in einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung. Zentrale Priorität habe eine moderne Infrastruktur: „Wir brauchen sanierte Straßen, Schienen und Brücken und eine leistungsfähige Energieinfrastruktur. Bund, Länder und Kommunen haben die gemeinsame Verantwortung, die Finanzierung der öffentlichen Infrastruktur sicherzustellen. So werden weitere private Investitionen erst möglich.“

Ein wesentlicher Beitrag der Landesregierung in Baden-Württemberg müsse sein, die Versorgung mit Wasserstoff sicherzustellen. So könne Industrie im Land gehalten und Ansiedlungen ermöglicht werden. „Wenn es Baden-Württemberg nicht gelingt, in der Fläche des Landes die Versorgung mit Wasserstoff sicherzustellen, werden viele Unternehmen allein deshalb gezwungen sein, Verlagerungen zu prüfen“, so Stoch.

 

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