SPD-Kreistagsfraktion besucht Berufsschulzentrum Geislingen: „Zügige Umsetzung des Erweiterungsbaus ist geboten“

Veröffentlicht am 02.07.2022 in Kreistagsfraktion

„Unsere Schule ist heute ein ‚Lebensraum‘. Sie wurde mal konzipiert für eine andere Welt der beruflichen Ausbildung. Heute sind Vollzeit-Schüler da und wir erbringen Integrations-Leistung“, sagt die Schulleiterin Ilse Messerschmid vom Berufsschulzentrum Geislingen.. Und die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Susanne Widmaier sicherte beim Besuch ihrer Fraktion zu: „Genau deshalb wollen wir, dass der Erweiterungsbau in der Fünftälerstadt nun zügig umgesetzt wird, hernach auch existierende Schulräume saniert werden und generell im Kreishaushalt keine Streichungen zulasten der Bildung beschlossen werden!“

Die SPD-Kreistagsfraktion sieht die Stärkung der beruflichen Bildung im Landkreis als eines ihrer wesentliche Ziele in der laufenden Wahlperiode an. „Um die duale Ausbildung bewundern uns viele in Europa. Wir sollten sie selber noch mehr wertschätzen und dafür werben!“, stellte Kreisrat Peter Hofelich klar. Aber es ging eben um noch mehr, wie die Schulleiterinnen Gabriele  Braun, Ilse Messerschmid und Roland Rimbach beim Rundgang über das Gelände und beim anschließenden Gedankenaustausch im Lehrerzimmer darlegten.

Zunächst der Zustand des Geländes: Die derzeitigen Container als Antwort auf die Raumnot helfen, sind mittelfristig aber nicht hinnehmbar.  Manche beim Rundgang, einschließlich der anwesenden Kreisräte aus der Raumschaft Geislingen, Sascha Binder und Rainer Kruschina, schüttelten den Kopf angesichts der beengten Verhältnisse. Der ersetzende Neubau entlang der Rheinlandstraße ist „im Plan“, so die verantwortliche und begleitende Kollegin aus der Landkreisverwaltung, Frau Buresch. KR Sascha Binder erwartet, daß unter den Entwürfen sich guter Städtebau mit ansprechenden Fassaden durchsetzt und KR Rainer Kruschina setzt darauf, daß sich zum Erweiterungsbau auch bald dringend renovierungsbedürftige Schulzimmer, etwa Fachräume, dazu gesellen. „Wir haben sowieso keinen Raum zuviel“, sagt Gabriele Braun.

Eindrucksvoll beim Rundgang, dass trotz Widrigkeiten der Campus sich als gelockert, offen und naturnah darstellt. Die SchulleiterInnen waren sehr stolz auf das Erreichte. Nicht nur die Schülerzahlen sind konstant, „man bekommt auch Lehrpersonal hierher nach Geislingen“, wie Frau Messerschmid anmerkte. Auch die ÖPNV-Anbindung stimmt, wie Herr Rimbach feststellte. „Und wir qualifizieren uns weiter“, richtete Gabriele Braun den Blick nach vorne. Manche Fragen schlossen sich an: auch zur Sicherheit bei Amokgefahr ( KR Eberhard Keller )  und entsprechenden Notfallplänen.

Blieb die Frage für die Kreispolitiker: Was sind die Perspektiven und der Beitrag der Kreispolitik? „Wir wollen Menschen in Ausbildung bringen. Zu viele haben keinen Plan“, nannte Roland Rimbach das klare erste Ziel. Die Unterstützung dafür, von den Elternhäusern über die allgemeinbildenden Schulen bis zur Politik, ist die große gesellschaftliche Aufgabe, wie es auch die SPD sieht. „Wir wollen im Übergangssystem eine verläßliche Stütze sein“ nannte Ilse Messerschmid ein weiteres Ziel. „Und wir wollen Scherpunkte bilden, in Geislingen etwa bei der Pflege, die über die Raumschaft hinaus Akzente setzen kann“, wirbt Frau Braun für eine weitere Attraktivierung  des BSZ Geislingen.
 

 

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