Viele Unternehmen befinden sich in einem Transformationsprozess, bei dem es um die Frage geht, wie Produktion zukunftsfähig und nachhaltig gelingen kann. Dies stellt die Unternehmen und ihre Beschäftigten vor große Herausforderungen. Der 1. Bevollmächtigte der IG-Metall Göppingen-Geislingen Michael Kocken schilderte in einem Bericht, dass in verschiedenen Unternehmen der Abbau von Arbeitsplätzen drohe. „Wir fordern deshalb, dass der Landkreis Göppingen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen aktiv bei diesen Veränderungsprozessen unterstützt. Das erfordert eine Neustrukturierung und Stärkung der Wirtschaftsförderung im Landkreis“, betont die SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin Sabrina Hartmann. „Zudem gilt es in Abstimmung mit den Kommunen und weiteren beteiligten Akteuren eine Strategie zu erarbeiten, welche Zukunftsbranchen im Landkreis gestärkt und neu angesiedelt werden können“, so Hartmann.
Das erfordert auch, dass wir Flächenpotenziale auswerten und prüfen, welche Gewerbeflächen revitalisiert werden könnten. „Entscheid für die Reaktivierung von Brachflächen ist, dass das Land den Kommunen ausreichend finanzielle Mittel dafür bereitstellt. Mit einer Transformationsmilliarde muss das Land zudem massiv in die Modernisierung der Infrastruktur investieren“, betont der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder. Beim Flächenverbrauch ist für die Genossinnen und Genossen klar, dass wo möglich die Innenentwicklung einer Außenentwicklung vorzuziehen ist, um Umwelt und Natur zu schützen. „Dabei sollen neu ausgewiesene Flächen in erster Linie für zukunftsweisende Projekte genutzt werden, die das Zeug haben, zu Leuchttürmen für die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis zu werden“, betont SPD-Regionalrat Dr. Klaus Spachmann. Dem Landkreis kommt hier eine wichtige Koordinierungsfunktion im Dialog mit Unternehmen, Gewerkschaften, IHK, Kreishandwerkerschaft und den Städten und Gemeinden zu. „Wir wollen einen „Fortschrittsgipfel“ unter Federführung des Landkreises gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises und des Verband Region Stuttgart einrichten“, erläutert Hartmann. „Der Landkreis muss auch weiterhin ein attraktiver Wirtschafts- und Industriestandort bleiben – mit ausreichend und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen für die Menschen im Landkreis“, so Hartmann abschließend.
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