SPD begrüßt Altpeters „Kampf gegen Armut“

Veröffentlicht am 18.01.2013 in Bundespolitik

SPD-Generalsekretärin Katja Mast hat die Initiative von Sozialministerin Katrin Altpeter, den Kampf gegen Armut im Südwesten zu verstärken, begrüßt. „Für uns als SPD gilt: Herkunft darf kein Schicksal sein. Baden-Württemberg braucht einen regelmäßigen Armuts- und Reichtumsbericht“, so die Generalsekretärin. Armut gehe oftmals einher mit Perspektivlosigkeit und dem Gefühl, nicht dazu zu gehören. „Deshalb kämpfen wir für gute Arbeit, mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung und dafür, dass junge Menschen eine Perspektive haben.“

Das größte Risiko sei dabei Bildungs- und Erwerbsarmut, denn sie führe zu weniger Aufstiegschancen und zu Altersarmut. „Hier unternimmt die schwarz-gelbe Bundesregierung überhaupt nichts. Sie verweigert sich einem Mindestlohn und kürzt Milliarden für Qualifizierungsprogramme für Langzeitarbeitslose“ erklärte Mast. „Und um die verheerende Bilanz zu verschleiern, werden dann noch die kritischen Passagen im eigenen Armuts- und Reichtumsbericht geschönt und leere Worthülsen verdecken das wahre Ausmaß.“

Umso wichtiger sei es, dass Baden-Württemberg erneut in der Sozialpolitik mit einem regelmäßigen Bericht und Initiativen wie dem Landesarbeitsmarktprogramm vorangehe, so die Generalsekretärin.

 

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