Ute Vogt: „Zum erfolgreichen Lernen gehört eine ausreichende und gesunde Ernährung, erst recht bei ganztägigen Bildungsangeboten – hier steht auch das Land bei der Finanzierung in der Verantwortung“
Ute Vogt: „Zum erfolgreichen Lernen gehört eine ausreichende und gesunde Ernährung, erst recht bei ganztägigen Bildungsangeboten – hier steht auch das Land bei der Finanzierung in der Verantwortung“
Aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion muss sichergestellt werden, dass Kinder ein warmes Mittagessen bekommen, wenn sie auch nachmittags zur Schule gehen oder in Kindertagesstätten betreut werden.
Eine ausreichende und gesunde Ernährung der Kinder sei die Voraussetzung für erfolgreiches Lernen, unterstrich die SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Ute Vogt. Außerdem sei das gemeinsame Einnehmen einer Mahlzeit am Mittag ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lernens und der Gesundheitserziehung, wie zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zeigten. Die Landesregierung müsse daraus zügig die notwendigen Konsequenzen ziehen. Bei der Finanzierung des Mittagessens dürfe sie nicht länger allein auf die Zuständigkeit der Kommunen und der Eltern verweisen. Vogt kündigte an, dass die SPD-Landtagsfraktion im Rahmen der Beratungen zum Nachtragshaushalt ein Konzept vorlegen werde, wonach das Land sich künftig an der Finanzierung des Mittagessens beteilige.
Ute Vogt: „Ein warmes Mittagessen gehört zu den ganztägigen Bildungsangeboten. Es darf nicht sein, dass in unserem reichen Land Kinder hungern müssen, weil sie sich das Essensgeld nicht leisten können. Hier steht auch das Land in der Verantwortung.“
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien Baden-Württemberg beim Thema Mittagessen weit voraus, unterstrich Vogt. Die dortigen Landesregierungen hätten Sozialfonds eingerichtet, mit deren Hilfe der Eigenanteil der Eltern am Mittagessen ihrer Kinder auf 1 Euro reduziert werden könne. Die restlichen Kosten würden vom Schulträger und aus den Landesmitteln des Sozialfonds getragen. Dies könnte auch für Baden-Württemberg ein Modell sein, so Vogt.
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