Sascha Binder fordert umweltgerechte B 10-Trasse in Kuchen und ständige Einbeziehung der Bürger in die Planung

Veröffentlicht am 25.08.2009 in Wahlen

Kuchens Bürgermeister besichtigte zusammen mit Karin Roth und Sascha Binder die geplante Trassenführung. FOTO: T.Zajontz

Auf Einladung des SPD-Bundestagskandidaten Sascha Binder hat sich die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, vor Ort in Kuchen über die geplante Trassenführung informiert und mit Bürgermeister Bernd Rößner, Vertretern der Bürgerinitiative B 10 neu und rund 25 Bürgern diskutiert.

KREIS GÖPPINGEN. „Schenken Sie uns Gehör: Die B 10 darf nicht vor Kuchen enden“, sagte Bürgermeister Bernd Rößner zur Begrüßung und wies darauf hin, dass 27.000 Fahrzeuge täglich die Gemeinde zerschnitten.

Breites Lob erhielt der ehemalige Bundesarbeitsminister und Bundestagsabgeordnete Walter Riester für seinen Einsatz für den B 10-Neubau. Nun gehe es allerdings darum, eine umweltgerechte Trasse an Kuchen vorbei zu finden.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth gab die Anregung, die naturschutzfachliche Planung beim Regierungspräsidium Stuttgart anzusprechen. Aus ökologischen Gründen könnte auch eine so genannte „Grüne Brücke“ oder eine Höherlegung der Trasse geprüft werden. Sie versicherte, dass der Bund den B 10-Neubau nach wie vor auf seiner Prioritätenliste habe. Ihrer Einschätzung nach würden die rechtlichen Voraussetzungen für den Neubau bei Kuchen in etwa fünf Jahren vorliegen.

„Ich bin froh, dass wir uns heute nicht hier treffen, um darüber zu sprechen, ob die B 10 kommt, sondern wie sie kommt“, erklärte Sascha Binder. Er sprach sich abschließend für einen Weg aus, der die Sorgen der Bürger berücksichtigt, ohne den Weiterbau der Bundesstraße allzu lange hinauszuzögern. Regelmäßige Informationsgespräche oder einen Runden Tisch für die Bürgerschaft nannte er als Beispiele.

 

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