In Salach ist die SPD die große Wahlsiegerin. Dank zweier zusätzlicher Sitze ziehen die Genossen im neuen Gemeinderat mit der CDU gleich.
DANIEL GRUPP, Neue Württembergische Zeitung
In Salach ist die SPD die große Wahlsiegerin. Dank zweier zusätzlicher Sitze ziehen die Genossen im neuen Gemeinderat mit der CDU gleich.
DANIEL GRUPP, Neue Württembergische Zeitung
Salach. So stark wie noch nie wird die Salacher SPD im neuen Gemeinderat sein - was die Zahl der Sitze anbelangt. Die Genossen haben am Sonntag sieben der 18 Mandate gewonnen und ziehen mit der CDU gleich. Weiterhin auf vier Sitze kommt die Salacher Bürgerliste (SBL). Die Scharte der vorigen Wahl auszugleichen, hatte die SPD angestrebt, berichtet Fraktionschef Peter Hofelich. 2004 war das sechste Mandat, das 1999 erobert worden war, wieder verloren gegangen. Neben den Bewerbern habe auch die Strategie der SPD, mit der sie sich für die Zukunft Salachs stark mache, zum Erfolg beigetragen, betont Hofelich, der mit großem Abstand wieder Stimmenkönig wurde, wobei Hofelich das Ergebnis von 2004 deutlich übertrifft.
Obgleich sie zwei Sitze abgeben muss, bleibt die CDU stärkste Partei in Salach mit insgesamt 19 792 Stimmen (40,3 Prozent) für die Liste. Das sind aber fast 2700 Stimmen weniger als vor fünf Jahren, wobei damals 85 Wähler mehr an die Urne gingen. Die SPD legte um mehr als 3600 Stimmen zu und erreichte am Sonntag 18 480 Voten, was 37,7 Prozent entspricht. Ihre vier Sitze verteidigt hat die SBL, die etwa 950 Stimmen verloren hat und jetzt auf 10 802 Voten (22 Prozent) kommt.
"Wir sind ganz klar die Verlierer der Wahl. Das muss man nicht beschönigen", bewertet CDU-Fraktionschef Wolfgang Arnold, der persönlich Stimmen verloren hat, das Resultat. Die Ursache sei noch nicht analysiert worden. Womöglich habe die Bürgermeisterwahl eine Rolle gespielt. Dass die CDU den Gegenkandidaten des Bürgermeisters unterstützt habe, hätten ältere Salacher krumm genommen, vermutet Arnold. Von den erneut kandidierenden Gemeinderäten hat allein Matthias Schuster (CDU) den Wiedereinzug verpasst. Im neuen Gremium werden sechs Neue vertreten sein, davon drei für die SPD.
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