Salach hofft auf grünes Licht für Gemeinschaftsschule

Veröffentlicht am 17.12.2012 in Landespolitik

Sascha Binder zu Gast in der Staufeneckschule

Die Staufeneckschule in Salach hat sich mit breitem Konsens von Gemeinderat, Lehrerkollegium und Elternschaft dazu entschlossen, den Antrag für die Gemeinschaftsschule zu stellen. Erneut wollen sich für das kommende Schuljahr einige Schulen aus dem Landkreis zur Gemeinschaftsschule weiter entwickeln, darunter Salach mit einer überzeugenden Konzeption. Bei seinem Besuch sicherte der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder seine Unterstützung für den Antrag zu.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter der Staufeneckschule Rektor Wolfgang Bögner, hob der Bürgermeister von Salach Bernd Lutz noch einmal die sehr guten Voraussetzungen seiner Gemeinde für die Etablierung der Gemeinschaftsschule hervor. So seien die Schülerzahlen, die sich aus dem Einzugsgebiet Salach und Ottenbach ergeben, ausreichend, um eine stabile Zweizügigkeit zu gewährleisten. Die Nähe der Staufeneckschule zu zahlreichen Freizeit- und Sportangeboten nannte Lutz „optimal“ für eine Eingliederung in den Schulbetrieb. Die Ausstattung der Schule sei zwar bereits gut, trotzdem würden beim Umbau zur Gemeinschaftsschule bauliche Veränderungen anfallen, denen die Gemeinde Salach mit Investitionen von 1,9 Millionen Euro gerecht werden will.

„Salach würde mit der Genehmigung einer Gemeinschaftsschule, die Mittlere Reife als weiteren Schulabschluss anbieten können. Die Staufeneckschule werde ich auf diesem Weg unterstützen“, macht Binder deutlich. In seinen weiteren Ausführungen zeigte er sich vor allem beeindruckt davon, wie die Gemeinschaftsschule sich in den Köpfen der Schüler und Lehrer schon verankert hat. Es wird den Schülern ermöglicht, sich Schritt für Schritt das passende Leistungsniveau zu erarbeiten und dabei immer wieder persönliche Erfolge miterleben zu können. Die Lehrer haben jetzt mehr Zeit, sich individuell um einzelne Schüler zu kümmern. Bei einem Besuch in den Klassenzimmern wurden diese Beobachtungen den Besuchern auch von den Schülern bestätigt, die sich über die neu gewonnene Zeit freuen, in der sie selbständig arbeiten und sich gegenseitig helfen können.

Die anwesenden Elternbeiratsmitglieder Ingrid Katz-Hofelich und Matthias Biegert, zeigten sich ebenfalls von der Gemeinschaftsschule überzeugt, da sie in dieser Schulform die Chance sehen die natürliche Freude, die ein Kind von Beginn an am Lernen hat, dauerhaft zu bewahren. Sie sicherten der Staufeneckschule ihre Unterstützung auf dem weiteren Weg zur Gemeinschaftsschule zu. Auch der gegen Ende des Besuches noch hinzugestoßene Peter Hofelich, MdL aus dem benachbarten Wahlkreis 10 Göppingen, freute sich, dass in seiner Heimatgemeinde ein Konzept und eine Aufbruchsstimmung entstanden sind, die substantiell sind und deshalb im Kreis Göppingen nicht hoch genug zu veranschlagen sind.

„Auch das Beispiel Salach zeigt eindrucksvoll, dass die Gemeinschaftsschule vor Ort angenommen wird und alle Beteiligten mit Elan und Kreativität am Erfolg ihrer Schule arbeiten, um den Schülerinnen und Schülern optimale Lernbedingungen zu schaffen.“, stellt Binder abschließend fest.

 

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