Peter Hofelich fordert sichtbare Arbeit für den Sport

Veröffentlicht am 03.08.2010 in MdB und MdL

Geislinger Zeitung

Der Sportbeirat der SPD Baden-Württemberg begrüßt laut einer Pressemitteilung die von der CDU angedeutete Kehrtwende bei der Finanzierung des Sports.

"Wir kommen dem Ziel, den Solidarpakt Sport von 64,8 Mio. Euro um die zwischenzeitliche Teuerungsrate von 7,8 Mio. Euro aufzustocken, näher", so die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Margot Queitsch.

Mit den Spitzenorganisationen des Sports argumentiert die Landtags-SPD, dass im neuen Solidarpakt die Themen Bildung durch Sport, Substanzerhaltung der Sportanlagen und Spitzensport in Baden-Württemberg eine deutliche Aufwertung rechtfertigen.

Der Vorsitzende des SPD-Landessportbeirates, MdL Peter Hofelich aus Göppingen, drängte auf eine an der Lebenswirklichkeit orientierte Wertschätzung des Sports im Lande. Integration könne nirgends besser erfolgen als im Sport.

Nirgends würde gemeinschaftliches und solidarisches Verhalten besser eingeübt als in den Vereinen. Zudem sei es erwiesen, dass den Zivilisationskrankheiten durch Sport rechtzeitiger begegnet werden könne.

Diesen Aspekten müsse auch eine neue politische Bearbeitung in der Landesregierung folgen. "Das Kultusministerium deckt schon lange nicht mehr die Vielfalt des Sportes ab. Wir brauchen eine sichtbare Bearbeitung und Finanzierung des Sports in allen relevanten Ministerien", so Peter Hofelich. In vielen Vereinen klagen ehrenamtliche Helfer über mangelnde Unterstützung, etliche Vereine haben Probleme, Trainerposten mit motivierten Übungsleitern zu füllen.

 

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