Nils Schmid: Baden-Württemberg ist Motor bei elektromobiler Entwicklung

Veröffentlicht am 10.10.2012 in Landespolitik

Wirtschaftsminister Schmid auf dem e-mobil BW TECHNOLOGIETAG 2012: Baden-Württemberg ist starker Motor der elektromobilen Entwicklung in Deutschland und Europa

Mehr als 350 Entscheider und Experten diskutieren auf der Landesmesse Strategien zur Industrialisierung der Elektromobilität sowie Fragen der Aus- und Weiterbildung im Technologiewandel
 
"Baden-Württemberg strebt bei der Industrialisierung der Elektromobilität und der Entwicklung von Speichertechnologien eine Spitzenposition an“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid bei der Eröffnung des dritten e-mobil BW TECHNOLOGIETAGES am 10. Oktober auf der Landesmesse Stuttgart vor mehr als 350 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Baden-Württemberg habe diese Herausforderung erfolgreich angenommen. Die Zwischenbilanz auf dem noch langen Weg in die Elektromobilität falle äußerst positiv aus und untermauere die Vorreiterposition Baden-Württembergs in Deutschland. 

„Mit dem Gewinn der beiden von der Landesagentur e-mobil BW koordinierten Großforschungsprojekte „Schaufenster Elektromobilität“ und „Spitzencluster Elektromobilität Süd-West“ ist der Südwesten in den vergangenen Jahren zum starken Motor der elektromobilen Entwicklung in Deutschland und Europa geworden“, so Schmid weiter. Der e-mobil BW TECHNOLOGIETAG sei mit Vorträgen hochrangiger Referenten aus dem In- und Ausland Spiegelbild dieser Entwicklung und gebe einen guten Einblick in die zahlreichen laufenden Projekte und neuesten Entwicklungstrends. „Erstmalig präsentieren sich bei uns die vier deutschen „Schaufenster für Elektromobilität“ zusammen“, sagte e-mobil BW-Geschäftsführer Franz Loogen. Auch EU-Kommissar Günther Oettinger würdigte per Video-Botschaft die jüngsten Erfolge.

 
Die Fachkräfte von morgen ausbilden
"Die wichtige Frage der Qualifizierung von Fachkräften darf im Technologiewandel nicht vergessen werden“, sagte e-mobil BW Geschäftsführer Franz Loogen bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Industrie, Wissenschaft und Handwerk. Die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen brauche vor allem Fachkräfte, die über disziplinübergreifende Kompetenzen verfügen. Eine aktuelle Studie des Landes zur akademischen Qualifizierung habe gezeigt, dass Baden-Württemberg im gesamtdeutschen Vergleich über ein sehr gutes Bildungsangebot im Bereich Nachhaltiger Mobilität verfügt. Dennoch empfehle die Studie, das Engagement in einigen Schlüsselbereichen noch zu verstärken. Dazu zählen die Batteriespeicherung, Energiesysteme, Gesamtfahrzeugkonzepte/-integration sowie Lademanagement und Brennstoffzellentechnologie. Hier machen die Unternehmen einen steigenden Personalbedarf aus. „Hier sollte das Angebot gezielt weiterentwickelt werden“, sagte e-mobil BW Geschäftsführer Franz Loogen.
 
Der e-mobil BW TECHNOLOGIETAG ist in diesem Jahr zum ersten Mal Teil eines dreitägigen Veranstaltungsverbundes: Vom 8. bis 10. Oktober finden im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) auch das renommierte Brennstoffzellen Fachforum f-cell sowie erstmalig die internationale Fachmesse Battery+Storage statt. „Dadurch bieten wir fachbereichsübergreifende Austauschmöglichkeiten, die bisher in der deutschen Messe- und Kongresslandschaft gefehlt haben“, hebt Loogen den Mehrwert des neuen Veranstaltungsverbundes hervor.
 
 

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