MdLs Hofelich und Binder bedauern Absage an G9-Ausweitung

Veröffentlicht am 15.01.2013 in Landespolitik

Mit Bedauern reagieren die Landtagsabgeordneten aus den Wahlkreisen Geislingen und Göppingen, Sascha Binder und Peter Hofelich ( beide SPD ), auf die heutige Absage des grünen Koalitionspart-ners an eine Erweiterung der Zahl der G9-Gymnasien. Damit bleibe es bei den 44 G9-Gymnasien, die als Schulversuche von der Koalition einstmals als Kompromiss festgelegt wurden und die innerhalb zwei Jahren ausgebracht werden sollen. Die Zahl 44 wurde festgelegt, weil es so viele Land-und Stadtkreise in Baden-Württemberg gibt, also pro Kreis einmal G9. Die vormalige CDU/FDP-Landesregierung hatte G8 gegen Widerstände eingeführt und die neue Regierung hatte dem Protest dadurch Rechnung getragen, dass G9 dann über den Weg eines Schulversuchs wieder zur Option wurde.

Die SPD-Landtagsfraktion hat in den letzten Monaten nun aus Überzeugung und aufgrund massiver Wünsche von Gemeinderäten, Eltern, Schülern und Kollegien, aber auch Vereinen und Weiterbil-dungseinrichtungen, dafür geworben, dass die Zahl der Genehmigungen für G9 erhöht wird. Insge-samt sind nämlich mit der nun anstehenden zweiten Tranche 73 Anträge auf G9 gestellt. In der ersten Tranche wurde das Helfenstein-Gymnasium Geislingen genehmigt. Nun stehen die Anträge des Erich Kästner Gymnasiums in Eislingen, des Michelberg-Gymnasiums in Geislingen und des Hohenstaufen-Gymnasiums in Göppingen aus dem Landkreis an. Die sozialdemokratischen Abgeordneten hatten sich in Briefen an das Kultusministerium für die Anträge stark gemacht. Aufgrund der unveränderten Haltung des Koalitionspartners sehen die beiden nun geringe Chancen, dass sich für die drei Kreis-Gymnasien noch was bewegt. "Wer sich die guten Konzepte dieser Gymnasien angeschaut hat und wer sich auch die Erfahrungen von Sportvereinen, Jugendmusikschulen, Jugendtreffs etc. zu Herzen nimmt, der muss das wirklich schade finden".

 

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