MdL Peter Hofelich zieht Jahresbilanz: „Wahlkreis Göppingen muss ein Magnet für die Zukunft sein!“

Veröffentlicht am 31.12.2020 in Landespolitik

Zum Jahresende zieht der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) eine gemischte landespolitische Bilanz für den Wahlkreis Göppingen: „Nicht nur wegen Corona war die Landespolitik im vergangenen Jahr schwergängig. Dafür verantwortlich ist leider auch die zunehmende Streiterei und Selbstblockade der grün-schwarzen Landesregierung. Die erste Verantwortung dafür liegt beim Ministerpräsidenten, der mehr redet als steuert“, kritisiert Hofelich. Das reiche bis hin zur aktuellen Kommunikation der Impfstrategie. Im Wahlkreis Göppingen sieht Hofelich im Jahr 2020 „durchaus bedeutsame Fortschritte für eine Stärkung von Institutionen und Infrastruktur. Wir sind voran gekommen!"

Was er damit meint, kann der heute oppositionelle und davor fünf Jahre in Regierungsfunktion tätige Volksvertreter ganz konkret benennen: „Das Präsidium Einsatz in Göppingen wurde mit dem dritten Bauabschnitt der Sanierung nun abschließend als der zentrale Polizeistandort in Baden-Württemberg gestärkt. Die gute Zusammenarbeit mit dem staatlichen Bauamt in Schwäbisch Gmünd trägt dazu bei. Für mich ist das eine Genugtuung nach den gestreuten Zweifeln während der Polizeireform.“Auch beim Hochschulstandort Göppingen sieht Hofelich Grund zum Optimismus: „Der Hochschulstandort Göppingen ist im Bestand und mit eigenem Dekanat, trotz unbestreitbar notwendiger Strukturreform der traditionsreichen Esslinger Hochschule, gesichert und hat Zukunftschancen.“ Peter Hofelich sind Polizei und Hochschule auch deshalb wichtig, weil sie „einen Anspruch unseres Wahlkreises im Lande weit über das Kreis-Gebiet hinaus signalisieren. Wir müssen Magnet für Wichtiges und Zukünftiges sein!“

Bei der Filstalbahn konnten die unhaltbaren Missstände zwar zwischenzeitlich gebessert werden. Trotzdem laute die Herausforderung der Zukunft: „Was kann an besseren Angeboten aus dem vom Land und Bund finanziell unterstützten VVS für den Wahlkreis kommen?“, fragt Hofelich. Bessere Fahrgastinformation, mehr Komfort und Sicherheit im Bahnhof gehörten dazu. Und für das Boller Bähnle, von Hofelich über Jahre immer mit dem Verein 'Ein neuer Zug im Kreis' politisch wachgehalten, gab es mit dem Gutachten des Verkehrsministeriums ein 'Herbsterwachen'. Hofelich: "Es geht dabei nicht um Nostalgie, sondern um Strategie!" 

Für die Wirtschaftsförderung sieht der Salacher „keine Entwarnung: Von Südrad, Stama, Schweitzer und Schuler bis hin zu Kaufhof und dem lautlosen Sterben des innerstädtischen Einzelhandels – der Eindruck haftet, dass der Verlust des Bisherigen noch schwerer wiegt als der Aufbau des Neuen. Das muss sich ändern!" Er wolle seinen Beitrag als ehemaliger Industrie-Manager gerne dazu leisten. „Für mich lauten die besonders wichtigen Schlüssel 'forcierte betriebliche Weiterbildung' und 'Investitionen in Flächen-Recycling' alter Industrie-Brachen für neues Gewerbe". Da sei die Landespolitik mit gezielten Programmen in der Zukunft noch mehr gefordert.

 

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