Land bei der Kinderbetreuung an der Spitze

Veröffentlicht am 04.02.2016 in Kreisverband

„Wir haben die rote Laterne abgegeben und sind nun die Nummer eins in Deutschland bei der Kinderbetreuung“ so die Staatssekretärin im Kultusministerium Baden-Württemberg Marion von Wartenberg.

Auf Einladung des Geislinger Landtagsabgeordneten Sascha Binder war die Staatssekretärin im Kultusministerium Baden-Württemberg Marion von Wartenberg zu einem Fachgespräch mit Erzieherinnen und Eltern in Geislingen.

„Eine gute frühkindliche Bildung und Betreuung ist für Familien eine entscheidende Frage. Wir haben in den letzten Jahren Antworten darauf gegeben.“, so Sascha Binder in seinen Eingangsworten. Marion von Wartenberg zeigte auf, dass Baden-Württemberg beim Betreuungsschlüssel in den Kitas im Jahr 2010 im Ländervergleich den letzten Platz belegte. Im Jahr 2016 belegt das Land Platz eins. „Wir haben die rote Laterne abgegeben und sind nun die Nummer eins in Deutschland bei der Kinderbetreuung“ stellt die Staatssekretärin klar. Die Einführung einer reformierten Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher mit einer bislang nicht vorhandenen Ausbildungsvergütung führte zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung und damit zu einer deutlich besseren Personalausstattung. Mit dem Pakt für Familien wurde ein deutlicher Anreiz zum Ausbau von U3 Betreuungsplätzen gesetzt. Mittlerweile übernimmt das Land 68 % der Betriebskosten für die U3-Betreuung. „Wir haben die Ausgaben für U3-Kinderbetreuung von den ursprünglich auf den Ansätzen unserer Vorgänger eingesetzten rund 129 Mio. Euro im Jahr 2011 auf nun rund 610 Mio. Euro deutlich erhöht“, so Marion von Wartenberg über die Schwerpunkte der SPD in der zurückliegenden Regierungsarbeit. Sie betonte zugleich, dass diese großen Fortschritte nicht das Ende der Fahnenstange sein werden, sondern viel mehr in der nächsten Legislaturperiode der schrittweise Einstieg in die Gebührenfreiheit erfolgen soll. „Die Gebührenfreiheit ist sicher ein sehr ambitioniertes Ziel, aber wie man am Ausbau der U3-Betreuung sehen kann, kann man auch diesem Ziel mit gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten in wohldosierten Schritten näher kommen.“, stellt Binder abschließend fest.

 

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