KREISTAG / Stellungnahmen der Fraktionen zum Etat - Heute die SPD

Veröffentlicht am 05.12.2007 in Kreistagsfraktion

Mehr Hilfen für Familien

Peter Feige setzt Schwerpunkt in der Jugend- und Sozialpolitik

Der Kreis habe 2008 die große Chance, die Kommunen zu entlasten und dennoch eine Entschuldungsinitiative zu starten, so SPD-Fraktionschef Peter Feige in seiner Stellungnahme zum Haushaltsentwurf.

KARL-HEINZ STROHMAIER, NWZ

KREIS GÖPPINGEN Nicht länger Gerüchte, sondern konkrete Informationen wünscht sich SPD-Fraktionschef Peter Feige, wenn es um die Kooperation der Kreiskliniken mit anderen Kliniken der Region geht. Bis zum Jahre 2010, so der Sprecher, erwarte er eine "schwarze Null" beim Betriebsergebnis der Kliniken gGmbH. Der Einsatz für den Medizinischen Geschäftsführer habe sich jedenfalls jetzt schon gelohnt.

Schwerpunkte der Stellungnahme des SPD-Sprechers bildeten die Bereiche Soziales und Jugendhilfe. Feige: "Wir sollten endlich damit aufhören, über Sozialausgaben zu jammern, ohne den Sachverhalt überhaupt zu würdigen." Gleichzeitig begrüßte Feige ausdrücklich die Anhebung der bisher gedeckelten Zuschüsse für die sozialen Einrichtungen im Kreis Göppingen. Die Ausgaben für die Jugendhilfe habe der Kreis in den letzten Jahren so stark zurückgefahren, wie kein anderer Landkreis. Gleichzeitig gebe es aber einen insgesamt steigenden Hilfebedarf für junge Menschen und Familien. Experten im Kreis forderten immer dringlicher, die Auswirkungen von Armut auf Familien und kindliche Bezüge zu beachten. Bei der Versorgung mit Kinder- und Jugendtherapeuten sei der Kreis Schlusslicht im Land.

Persönliche Worte richtete Feige an den Landrat, dessen Amtszeit in nicht allzu langer Frist ende: "Ob Sie noch einmal antreten werden oder wollen, kann außer Ihnen allenfalls das Orakel von Delphi wissen." Feiges Rat: Allzu lange sollten Sie sicher nicht zuwarten oder gar taktieren. Denn Sie wissen ja: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben."

 

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