Die Helga-und-Edzard-Reuter-Stiftung zeichnet heute Bilkay Öney, Integrationsministerin in Baden-Württemberg, und Ender Çetin, Vorsitzender der Şehitlik-Moschee in Berlin, aus.
Die Helga-und-Edzard-Reuter-Stiftung zeichnet heute Bilkay Öney, Integrationsministerin in Baden-Württemberg, und Ender Çetin, Vorsitzender der Şehitlik-Moschee in Berlin, aus.
Die Stiftung begründet ihre Wahl wie folgt: „Im Fokus der Preisverleihung stehen in diesem Jahr zwei Personen, die sich seit vielen Jahren für die Eingliederung von Zuwanderern und die Verständigung zwischen den Menschen verschiedener Kulturen engagieren. Somit kann die Ehrung zugleich auch ein Signal dafür sein, dass Integration und Völkerverständigung funktionieren können, wenn man dafür offen und bereit ist.“
Der Begriff der Völkerverständigung sei in diesen Tagen aktueller denn je. Die Preisverleihung finde vor dem Hintergrund der Flucht und Vertreibung Hunderttausender und der Herausforderungen bei der Integration dieser Menschen in die Gesellschaft statt. Die zwei Stiftungspreise sind mit jeweils 15.000 Euro dotiert.
Ministerin Öney sagte vor der Preisverleihung in Berlin: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung der Helga und Edzard Reuter-Stiftung. Der Preis ist eine große Ehre für mich. Ich nehme ihn stellvertretend für all diejenigen entgegen, die sich jeden Tag haupt- oder ehrenamtlich für andere Menschen und ein friedliches Miteinander einsetzen.“
Die Ministerin unterstützt mit ihrem Preisgeld drei Organisationen, die wertvolle Basisarbeit leisten:
„Engagement ohne Geld bleibt auf der Strecke, Geld ohne Engagement auch. Bei den drei Initiativen bin ich mir sicher, dass das Geld gut investiert ist, Wirkung erzeugt und Sinn stiftet“, so Öney.
Die Helga-und-Edzard-Reuter-Stiftung fördert und unterstützt mit dem Ziel der Völkerverständigung praktische Arbeit und wissenschaftliche Forschung für das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft.
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