Industrie 4.0: Baden-Württemberg zum Leitmarkt machen

Veröffentlicht am 22.09.2014 in Landespolitik

Die Landesregierung will Baden-Württemberg beim Thema Industrie 4.0 zum Leitanbieter und Leitmarkt machen. Zu diesem Zweck hat sich auf Initiative von Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid erstmals ein Lenkungskreis getroffen, der das bereits vorhandene Know-how im Land bündeln und zu einer Allianz 4.0 zusammenführen soll.

Allein für den Start der Allianz stellt das Ministerium fünf Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 3,5 Millionen Euro werden aus EFRE-Mitteln für ein Projekt am Karlsruher Institut für Technologie zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird im kommenden Haushalt eine Ermächtigung eingeplant, durch die noch einmal sechs Millionen Euro in den Bereich fließen könnten.

Auf einer Pressekonferenz am Montag informierte Schmid zusammen mit Professor Thomas Bauernhansl, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung und Mitglied des Lenkungskreises, über die Pläne.

„Wer, wenn nicht wir hat das Potential, Vorreiter in Sachen Industrie 4.0 zu werden? Denn bei uns sind die Branchen zuhause, die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden lassen. Allen voran der Maschinen- und Anlagenbau, die Informations- und Kommunikationstechnik und die Industrieausrüster“, sagte Schmid.

Unter Industrie 4.0 versteht man das Zusammenwachsen von Maschinenbau und Elektrotechnik mit der Informationstechnologie zu einer intelligent vernetzten Produktion. Dadurch wird in den Fabriken der Zukunft flexibler, effizienter, nachhaltiger und individueller gearbeitet.

 

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