Hartmann weiter an der Spitze der SPD im Landkreis Göppingen

Veröffentlicht am 05.06.2017 in Kreisverband

Der neue Kreisvorstand der SPD Göppingen

Im vollbesetzten Saal des Gasthauses Hirsch in Süßen kamen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus dem Landkreis zu ihrer Kreisdelegiertenkonferenz zusammen um turnusgemäß ihren Kreisvorstand zu wählen.

In ihrem Rechenschaftsbericht ging die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann darauf ein, was in den vergangenen beiden Jahren umgesetzt wurde und welche Ideen und Ziele sie in den nächsten beiden Jahren gerne weiter vorantreiben wolle.

Neben einer Bilanz, auch zur positiven Entwicklung der Mitgliederzahlen blickte Hartmann auch auf das schwierige Wahljahr 2016 zurück. Weiterhin habe die SPD im Kreis mit Sascha Binder MdL und Peter Hofelich MdL zwei  Landtagsabgeordnete, die den Bürgerinnen und Bürgern in Stuttgart eine Stimme geben. Der Erhalt der Mandate sei zunächst einmal dem Einsatz und Engagement von Sascha Binder und Peter Hofelich zu verdanken, die damit dem Landestrend zumindest teilweise trotzen konnten. Hartmann betonte, dass die Anpassung an die neue Oppositionsrolle in Stuttgart schon gut gelungen sein und es nun gilt diesen Schwung zu nutzen, um die SPD wieder zu alter Stärke zu führen. Die Auseinandersetzung mit den Propagandisten der einfachen Lösungen hob sie dabei besonders hervor: „Für mich ist klar, dass wir den rechten Populismus nur eindämmen können, indem wir die Abstiegsängste der Menschen ernst nehmen, wenn wir Europa sozialer ausgestalten und die daraus entstehenden Chancen ergreifen und zugleich aber deutlich machen, dass es auf komplexe Herausforderungen keine einfachen Lösungen gibt.“

 

Beim Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben hob sie vor allem die Bundestagswahl hervor. „Dies wird eine Wahl darüber, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Ich persönlich will, dass wir in einer freien, solidarischen und gerechten Gesellschaft leben, in der jeder die Rahmenbedingungen dafür mitgestalten kann“, so Hartmann. Die SPD-Kreisvorsitzende betonte, dass es sich dafür und für die engagierte Arbeit von Heike Baehrens im Bundestag lohne, einen intensiven Wahlkampf zu betreiben. „Mehr soziale Gerechtigkeit kommt nicht von alleine, sondern muss immer wieder neu erkämpft und ausgestaltet werden. Mit Heike Baehrens im Kreis, Leni Breymaier im Land und Martin Schulz im Bund haben wir die richtigen Kandidaten um ein gutes Ergebnis bei der Bundestagswahl zu erzielen.“, hob Sabrina Hartmann hervor.

 

Der Themenschwerpunkt des Kreisverbandes solle auch künftig bei kreispolitischen Themen liegen. „Der Weiterbau der B10 bis über Geislingen hinaus, die Vollintegration in den VVS oder bezahlbarer Wohnraum im Landkreis Göppingen sind nur einige Themen, die wir weiter aktiv einfordern und vorantreiben müssen, um die Lebensqualität auch in Zukunft zu verbessern“, betont Hartmann.

 

Hartmanns Rede und die damit verbundene erneute Bewerbung um den Kreisvorsitz wurde mit viel Beifall aufgenommen. Bei der Neuwahl des Kreisvorstandes war es nach der überzeugenden Bilanz und der starken Bewerbungsrede daher auch keine Überraschung, dass Hartmann mit 52 von 53 Stimmen, bei nur einer Enthaltung, für weitere zwei Jahre bei im Amt bestätigt wurde.

 

Der geschäftsführende Kreisvorstand mit den drei wiedergewählten stellvertretenden Kreisvorsitzenden Werner Staudenmayer (OV Salach) Benjamin Christian (OV Östlicher Schurwald) und Michael Lopin (OV Uhingen), dem Kassierer Gunther Reiber (OV Faurndau), der Schriftführerin Caroline Fischer (OV Östlicher Schurwald) und dem Pressereferenten Nebojsa Martinovic (OV Geislingen), wurde ebenfalls im Amt bestätigt

 

Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer: Gabriele Beckert (OV Salach), Regine Görne (OV Donzdorf), Karin Heyl (OV Geislingen), Gabriele Brändle (OV Östlicher Schurwald), Canel Kaya (OV Donzdorf), Robin Lais (OV Ebersbach), Martina Heer (OV Göppingen), Max Yilmazel (OV Uhingen), Dr. Michael Grebner (OV Göppingen), Claudia Rassi (OV Faurndau), Brigitte Pullmann (OV Ebersbach), Mathias Ritter (OV Eislingen).

 

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