Gute Arbeit: SPD im Dialog mit Betriebs- und Personalräten

Veröffentlicht am 24.09.2014 in Bundespolitik

Andrea Nahles, Katja Mast und Tatjana Fuchs (vlnr)

Unter dem Motto „Arbeit wertschätzen“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch den traditionellen Dialog mit Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland fortgesetzt. In Berlin diskutierten unter anderem SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und die Sprecherin für Arbeit und Soziales, Katja Mast, mit rund 260 Betriebs- und Personalräten über Leiharbeit, den Missbrauch von Werkverträgen, die Tarifautonomie und die Wirkung des Mindestlohns.

Katja Mast wörtlich: „Schlechte Arbeitsbedingungen beeinträchtigen das ganze Leben, umso wichtiger ist es über gute Arbeit zu sprechen und sie gemeinsam voranzubringen.“ Genau das war der Kern der diesjährigen Betriebsrätekonferenz „Arbeit wertschätzen“. Der Austausch mit den rund 260 Betriebsräten sei sehr konstruktiv gewesen, so Mast.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich weiterhin mit aller Kraft für gute Arbeit ein. Als nächstes steht die Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen auf der Agenda der Großen Koalition. Damit soll der „Zweiklassengesellschaft“ in Betrieben ein Riegel vorgeschoben werden.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, haben auf der Konferenz das Ziel der SPD bekräftigt, guter Arbeit wieder ihren Stellenwert in der Gesellschaft zu geben und diese zukunftsfest zu machen.

DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann erläuterte, wie der Ausbau von Mitbestimmung erfolgreich gelingen kann, während Tatjana Fuchs von der Gesellschaft für Gute Arbeit mbH darüber sprach, wie Arbeit wertschätzend gestaltet werden kann.

Klaus Barthel MdB, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD, fasste in seinem Schlusswort nochmals die wichtigsten Herausforderungen an die Gestaltung guter Arbeit zusammen.

 

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