Frauenförderung: CDU verharrt im Muff der Vergangenheit

Veröffentlicht am 01.09.2014 in Landespolitik

SPD-Generalsekretärin Katja Mast hat die jüngsten Äußerungen ihrer CDU-Kollegin Katrin Schütz zur Förderung von Frauen als „völlig rückständig“ kritisiert. „Sogar die Bundes-CDU hat inzwischen mehrheitlich begriffen, dass wir ohne eine Quotierung in der Wirtschaft nicht weiterkommen“, erklärte Mast. „Die baden-württembergische CDU verharrt dagegen im Muff der Vergangenheit.“

Schütz hatte erklärt, die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei wichtiger als die von der schwarz-roten Bundesregierung geplanten Frauenquote von 30 Prozent für Kontrollgremien börsennotierter Unternehmen. „Bei der Frauenförderung gilt aber kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch“, betonte Mast.

Die SPD-Politikerin sagte, Strobls ausgerufenes Projekt „Frauen im Fokus“ habe sich mit den Äußerungen seiner Generalsekretärin einmal mehr als „rhetorisches Nichts“ entlarvt. Denn auf dem letzten CDU-Landesparteitag hätten die Delegierten nicht einmal einer regelmässigen Berichterstattung zur innerparteilichen Frauenförderung in den Parteigliederungen zugestimmt.

Bild: James Vaughan/Flickr | Lizenz: CC-BY-NC-SA

 

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