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Geislinger Zeitung
Der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder ist jetzt auch mit eigenen Räumen in Geislingen präsent: Der Landespolitiker hat gestern in der Hohenstaufenstraße 29 sein Wahlkreisbüro eröffnet.

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Der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder ist jetzt auch mit eigenen Räumen in Geislingen präsent: Der Landespolitiker hat gestern in der Hohenstaufenstraße 29 sein Wahlkreisbüro eröffnet.
Geislingen - Den Menschen im Geislinger Seebach ist der Konsumladen in der Hohenstaufenstraße 29 sicher noch ein Begriff. Gestern waren die lange Zeit leer stehenden Räume erstmals wieder mit Leben erfüllt: Der Geislinger SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder hat am Sonntag mit einem kleinen Empfang sein Geislinger Wahlkreisbüro eröffnet. Er wolle die Menschen im Wahlkreis nicht nur in Stuttgart vertreten, sondern auch vor Ort präsent und erreichbar sein, erläuterte Binder vor rund 50 geladenen Gästen, darunter Geislinger Stadträte aus allen Fraktionen, SPD-Kreisräte und der ehemalige Innenminister Frieder Birzele.
Die Anlaufstelle "für alle Bürger" wird künftig von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr geöffnet sein; Ansprechpartner ist zunächst Binders Mitarbeiter Nebojsa Martinovic. Der Landtagsabgeordnete will zumindest einmal im Monat selbst eine Bürgersprechstunde anbieten.
Das Wahlkreisbüro soll allerdings nicht nur für politische Gespräche offen stehen, sondern "den Dialog in vielfältiger Form" ermöglichen, wie der junge SPD-Politiker betont.
Ein erstes Exempel bildete gestern die Ausstellung "Dialog - Kunst im politischen Rahmen", bei der die beiden Künstler Nadine Lindenthal (Bad Überkingen) und Rüdiger Kircher eine Auswahl ihrer Werke in Binders neuem SPD-Büro präsentierten. Bei der Vernissage begrüßten beide Künstler die Gelegenheit, ihr Schaffen einmal "nicht im Elfenbeinturm der High-Society-Blase" (Lindenthal) präsentieren zu können. Der SPD-Abgeordnete kann sich in der Hohenstaufenstraße außerdem noch andere gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen wie etwa Lesungen vorstellen. Binder: "Für Zuhören und Gehörtwerden braucht es Orte und Gelegenheiten. Mein Wahlkreisbüro soll ein Forum für Ideen sein und einen Raum bieten, in dem alle Bürger ihr Engagement einbringen können."
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