SPD-General Peter Friedrich: „Dass sich Herr Strobl trotz frühzeitiger Hinweise keinen Deut um eine Korrektur geschert hat, zeigt seine Ignoranz gegenüber der deutschen Geschichte“
SPD-General Peter Friedrich: „Dass sich Herr Strobl trotz frühzeitiger Hinweise keinen Deut um eine Korrektur geschert hat, zeigt seine Ignoranz gegenüber der deutschen Geschichte“
SPD-General Peter Friedrich hat den Generalsekretär der CDU, Thomas Strobl, für seinen Umgang mit dem umstrittenen Liederbuch seiner Landespartei erneut scharf kritisiert.
„Es ist an sich schon schlimm genug, dass Herr Strobl die überfällige Einstampfung seines Pamphlets mit Bücherverbrennungen gleichgesetzt hat“, so Friedrich. „Dass er sich aber trotz frühzeitiger Hinweise auf die Brisanz des Wehrmachtslieds offenbar keinen Deut um eine Korrektur des Liederbuchs geschert hat, zeigt die Geschichtsvergessenheit, ja Ignoranz gegenüber der deutschen Geschichte.“
Wie diese Woche bekannt wurde, war Strobl bereits ab Aschermittwoch über den umstrittenen Liedtext informiert, hatte jedoch nichts gegen die Publikation unternommen. „Es ist ein Trauerspiel, dass in der Führungsspitze der Landes-CDU derart mangelndes Geschichtsbewusstsein vorherrscht“, so der SPD-General. „Die CDU braucht offenbar dringend eine Aufarbeitung ihres Geschichtsbilds.“
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