Bildung: 28 weitere Gemeinschaftsschulen im Schuljahr 2016/2017

Veröffentlicht am 01.02.2016 in Landespolitik

Zum kommenden Schuljahr 2016/2017 können 28 weitere Gemeinschaftsschulen starten. Damit wird es im Herbst insgesamt 299 öffentliche Gemeinschaftsschulen im Land geben. „Die Gemeinschaftsschule ist mittlerweile eine etablierte Schulart und bereichert die regionale Schullandschaft“, sagt Kultusminister Andreas Stoch anlässlich dieser neuen Zahlen.

„Ihr pädagogisches Konzept ist darauf ausgerichtet, junge Menschen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gemeinsam zu unterrichten. Damit bietet diese Schulart vielen Schulstandorten neue Entwicklungsperspektiven. Auch in vielen Kommunen, in denen CDU-Bürgermeister die Verantwortung tragen, trifft die Gemeinschaftsschule auf breite Akzeptanz“, so der Minister. National wie international gehe der Trend mittlerweile zum längeren gemeinsamen Lernen.

Insgesamt wurden bei der fünften Genehmigungsrunde 33 Anträge auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule eingereicht. Davon erfüllten fünf Anträge die Voraussetzungen für eine Genehmigung nicht. Maßgeblich sind ein sehr gutes pädagogisches Konzept sowie eine prognostizierte Schülerzahl von mindestens 40 Schülerinnen und Schülern in der Eingangsstufe. Des Weiteren wird geprüft, ob die baulichen und sächlichen Voraussetzungen vorhanden sind oder geschaffen werden können, etwa zur Umsetzung des individualisierten und kooperativen Lernens oder des Ganztagsunterrichts.

Ab dem kommenden Schuljahr bietet der neue gemeinsame Bildungsplan für die Werkrealschule, Hauptschule, Realschule und Gemeinschaftsschule eine ideale pädagogische Grundlage für individualisierte Lehr- und Lernformen. Dieser abschlussbezogene Bildungsplan weist durchgängig drei Niveaustufen aus, das grundlegende, mittlere und erweiterte Niveau.

 

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