Ausbau der Ganztagsschule: Hofelich und Binder erfreut über großen Erfolg der Landesregierung

Veröffentlicht am 16.01.2014 in Landespolitik

Landesregierung und Kommunale Landesverbände haben sich nach intensiven Verhandlungen auf eine gemeinsame Vereinbarung zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen verständigt. Der grün-roten Landesregierung ist es somit gelungen, nach der Erhöhung der Landesbeteiligung an den Betriebsausgaben der Kleinkindbetreuung und der Beteiligung an der Schulsozialarbeit, Städte und Gemeinden in einem weiteren wichtigen Bereich nachhaltig zu unterstützen.

„Die vereinbarten Eckpunkte ermöglichen Städten und Gemeinden sowie Schulen eine größtmögliche Flexibilität bei der Ausgestaltung eines qualitativ hochwertigen Ganztagsangebots. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für eine familienfreundliche Bildungspolitik vor Ort. Mit dem Schwerpunkt im Grundschulbereich möchten wir an die bereits bestehende hohe Nachfrage an Ganztagsplätzen im Kindergarten anknüpfen“, so der Abgeordnete Peter Hofelich.

„Schwarz-Gelb hat es jahrzehntelang versäumt, den Ausbau der Ganztagsschule gesetzlich zu verankern und eine Einigung mit den Kommunalen Landesverbänden zu erzielen. Kultusminister Andreas Stoch ist dies im ersten Jahr seiner Amtszeit gelungen. Dies spricht für sich“, ergänzt der Geislinger Abgeordnete Sascha Binder.

Beide Abgeordneten zeigten sich erfreut, dass dies Regelungen u.a. vorsehen den Schulträgern, Schulen und Eltern eine hohe Flexibilität bei der Ausgestaltung des Ganztagsbetriebs einzuräumen, so ist ein rhythmisierter Ganztagsbetrieb an drei oder vier Tagen an sieben oder acht Zeitstunden möglich, entweder in der verbindlichen Form für alle Schüler oder in der Wahlform. Auch die Lehrerstundenzuweisung pro Gruppe wurde gegenüber dem bisherigen CDU-Modell erhöht, die Schulen erhalten bis zu vier Lehrerwochenstunden mehr als bisher, so dass auch die pädagogische Grundlage erheblich breiter wird. „Dieser kleine Auszug aus der Vereinbarung zwischen dem Land und den Kommunen, zeigt, dass hier nicht nur quantitativ eine Ausweitung des Ganztagsangebotes erfolgt, sondern damit eine qualitative Verbesserung einhergeht. So dass man fast schon von einem historischen Erfolg für die Zukunft der Bildung in unserem Land sprechen kann.“, so Hofelich und Binder abschließend.

Das Gesetzgebungsverfahren soll bis zur Sommerpause abgeschlossen werden, wobei auch dabei die Verlässlichkeit für die Schulen und die Kommunen im Vordergrund steht: Anträge können bis dahin schon geschrieben werden, diese werden selbstverständlich aber erst nach Abschluss der Gesetzgebung beschieden werden.

 

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