SPD in Stuttgart, den Landkreisen und der Region gegen Fahrpreiserhöhungen im VVS

Veröffentlicht am 02.02.2019 in Metropolregion

Der Vorstoß aus dem Landes-Verkehrsministerium sieht vor im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart eine „Nullrunde“ einzulegen, sprich ab April 2020 die Fahrpreise für Busse und Bahnen in der Region Stuttgart stabil zu halten. Der Vorschlag wird von allen SPD-Fraktion in den Kreisen der Region: Böblingen, Ludwigsburg, Esslingen, Rems-Murr unterstützt. Ebenfalls spricht sich die SPD-Gemeinderatsfraktion in Stuttgart, wie auch die SPD-Regionalfraktion für eine Nullrunde und damit gegen Fahrpreiserhöhungen aus. 

„Im Rahmen der großen Tarifreform in diesem Frühjahr wurden die Fahrpreistickets deutlich gesenkt. Das hat dazu geführt, dass deutlich mehr Menschen mit Bussen und Bahnen fahren. Jetzt gleich wieder Fahrpreise zu erhöhen wäre kontraproduktiv,“ so Thomas Leipnitz, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Regionalfraktion und Mitglied im VVS-Aufsichtsrat. 

Durch attraktive Fahrpreise nutzen Bürgerinnen und Bürger stärker den ÖPNV. Damit entlasten wir unsere Straßen und in Zeiten des Klimawandels ist das ein wichtiger Beitrag für unsere Umwelt. Fahrpreiserhöhungen wären jetzt ein Rückwärtsschritt“, betont Martin Körner, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion Stuttgart. 

„Wir unterstützen die Nullrunde im VVS, auch wenn sie natürlich unsere Landkreise finanziell belastet. Von preiswerteren Bahnen und Bussen profitieren die Bürgerinnen und Bürger, die Umwelt und das Verkehrsgeschehen insgesamt“, betonen die SPD-Fraktionsvorsitzenden in den Landkreisen der Region. 

Um den ÖPNV preislich noch attraktiver zu gestalten, fordert die SPD-Regionalfraktion eine echte Verkehrswende, nämlich ein regionsweites 365 Euro-Ticket für alle. „Alle Fahrgäste könnten so für einen Euro am Tag im ganzen Verkehrsverbund fahren, das wäre ein sehr attraktives Angebot“, so Leipnitz abschließend.

 

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